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preventa Symposium mit Nobelpreisträger Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen

Vom 4.-5. Mai 2018 fand im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg das 1. preventa Symposium „Eine Welt ohne HPV bedingten Krebs“ statt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Gesundheitsnetz Rhein-Neckar e.V. und der Dietmar Hopp Stiftung, initiierte die preventa Stiftung diese Fortbildungsveranstaltung.

Im Rahmen des Symposiums hielt auch die Ärztin Andrea Mais, Vorstandsmitglied der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V., einen Vortrag. Hierin stellte sie das langjährige Engagement der ÄGGF zur Gesundheitsbildung auch im Bereich der HPV-Primärprävention inklusive der Wissensvermittlung zur HPV-Impfung dar. Die 80 ÄrztInnen der ÄGGF legen in ihren Veranstaltungen schon seit Einführung der Impfung 2006 einen Fokus auf HPV, so dass sowohl SchülerInnen als auch Eltern über HPV-bedingte Erkrankungen und deren Prävention durch die Impfung verständlich und sachgerecht informiert werden. Damit erreichte die ÄGGF in den letzten 10 Jahren mehr als 1,3 Millionen TeilnehmerInnen durch ärztliche Informationsstunden am Setting Schule auch mit dieser Thematik.

Die preventa Stiftung wurde 2017 von Dr. Claus Köster gegründet, um einen wichtigen Beitrag zur Prävention von HPV zu leisten. Ziel ist die Einführung einer freiwilligen HPV-Schulimpfung. Die Stiftung spricht sich explizit auch für eine Empfehlung der Impfung für Jungen aus und plädiert für die entsprechende Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Auch der Nobelpreisträger und Entwickler der HPV-Impfung Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen fordert in seinem Vortrag mehr Präventionsbemühungen und bemängelt, dass „wir zu viele Chancen verstreichen lassen, wenn wir die Thematik Prävention nicht endlich aktiver angehen“.

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