Unser Konzept

Mit unserem Engagement möchten wir nicht nur die schulische Sexualerziehung um einen ärztlichen, präventiven Aspekt ergänzen, sondern Handlungssicherheit für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben in Vielfalt stärken. Unser Credo: „Den eigenen Körper kennen, schätzen und schützen lernen“. 

Der Bedarf ist groß, denn die jungen Menschen

  1. ... kommen früh in die Pubertät
  2. ... stecken aufgrund triefgreifender körperlicher Veränderungen vorübergehend in einem „Fremdkörper“
  3. ... neigen dazu, ihren Körper geringschätzig und abwertend zu beurteilen
  4. ... gehören zu einer medienerfahrenen Generation, die Vieles gehört und gesehen hat, aber Weniges einordnen kann
  5. ... wissen meist viel zu wenig über Hygiene und Gesundheit, den richtigen Umgang mit ihrer Sexualität, über wichtige Vorsorge- und Impfangebote etc.

Nicht nur weil sich die Heranwachsenden vielfach aus Scham, Unsicherheit und zunehmender Emanzipation Eltern und Lehrern entziehen, ist es wichtig, dass sie für ihre Fragen, Ängste und Nöte eine Anlaufstelle haben.

Mit unserer Ärztinnen-Informationsstunde schaffen wir in vielen Schulen diese Anlaufstelle. Wir suchen Jugendliche dort auf, wo sie sind: in ihrer Schule im vertrauten Klassenverband. Wir thematisieren Gesundheit frühzeitig und entwicklungsbegleitend und passen die Themen den jeweiligen Alters- und Entwicklungsstufen an. Wir führen präventive Gespräche mit Mädchen und Jungen ab der 4. Grundschulklasse bis zum Ende der Schullaufbahn. Im Fokus stehen die Mädchen in der Pubertät (5. bis 9. Klasse).

Mehr über unsere Ärztinnen-Informationsstunde erfahren Sie hier.

Sie haben Interesse an unserer Arbeit für Ihre Schule?  Dann finden Sie hier weitere Informationen für Interessenten.

Aktuell

Die Fachkonferenz bildet den Abschluss des von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geförderten Projekts „Ungeplant schwanger –...

„Ich bin mir wICHtig!“ ist die Kernaussage des gemeinsamen Präventionsprojekts von ÄGGF und Krankenkasse KNAPPSCHAFT.

Einblicke

Fakten

78.000 Kinder + Jugendliche
hat die ÄGGF in 2016 erreicht