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„Aus klein wird groß“: Gemeinsames Projekt von ÄGGF und Schwenninger Krankenkasse

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, wird das Familienleben oftmals auf die Probe gestellt. Eltern und Schule nerven und Gefühlsschwankungen sind an der Tagesordnung. Kinder empfinden die Zeit zwischen zehn und achtzehn Jahren häufig als sehr anstrengend und fordernd.
Kein Wunder, denn die Pubertät ist eine Phase des Umbruchs und wohl die schwierigste Etappe auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Der Körper verändert sich mit jedem Tag ein bisschen mehr. Und auch im Gehirn findet einiges statt. Es sortiert sich nämlich komplett neu und wird regelrecht umgebaut. Allerdings geschieht dies nicht gleichmäßig. Der präfrontale Kortex (das „Stirnhirn“) ist der Bereich unseres Gehirns, der für die Planung von komplexen Verhaltensweisen und der Impulskontrolle zuständig ist. Dieser „hinkt“ in seiner Entwicklung hinterher und dadurch gewinnt öfter das limbische System – zuständig für die Gefühle – die Oberhand. So erklärt sich, dass die Kinder und Jugendlichen häufig impulsiver, risikobereiter und meist auch unvernünftiger handeln.

Um die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen behutsam auf diese Zeit der Veränderungen vorzubereiten, hat die ÄGGF zusammen mit der Schwenninger Krankenkasse das Präventionsprojekt „Aus klein wird groß“ ins Leben gerufen. Und da das Projekt so erfolgreich ankam, geht es nun bereits in die 3. Runde. Themen wie beispielsweise „Mein Körper verändert sich“ , „Was sprießt denn da?“, „Meine Gefühle fahren Achterbahn“, oder „Neue Fähigkeiten“ werden kindgerecht besprochen. Weiterhin gehen die Ärztinnen und Ärzte auch auf eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise ein: „So bleibe ich fit und gesund“.

Dieses Projekt ergänzt sehr wirkungsvoll den schulischen Aufklärungsunterricht. Das Ziel: Kenntnisse über den eigenen Körper erlangen sowie gesundheitsbewusst und verantwortungsvoll mit sich und anderen umgehen. Dann steht einem gesunden Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule nichts mehr im Wege.

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