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HPV-Impfung

Seit März 2007 gibt es eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut für eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren. Die ÄGGF stellt sich der Herausforderung, die Zusammenhänge zwischen Sex und Krebsentstehung mit den Mädchen altersadäquat und eingebettet in das präventive Gesamtkonzept der ÄGGF zu besprechen. Wir möchten so dazu beitragen, dass junge Mädchen eine Impfentscheidung informiert treffen können und Partnerinnen im medizinischen Entscheidungsprozess sein können.

Humane Papilloma-Viren (HPV) werden auf sexuellem Weg übertragen. Sie sind Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs und für die Entstehung lästiger und schwer behandelbarer Genitalwarzen. Besonders gefährdet für eine Ansteckung sind sehr junge Mädchen.

Seit kurzer Zeit sind in Deutschland zwei Impfstoffe verfügbar. Die Ständige Impfkommision am Robert-Koch-Institut hat im März 2007 eine Empfehlung für die HPV-Impfung für Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ausgesprochen. Seither werden die Kosten der Impfung von allen gesetzlichen und den meisten privaten Krankenkassen für diese Personengruppe übernommen.

Die Einführung der HPV-Impfung wurde mit großem medialen Interesse verfolgt, stand doch zum ersten Mal eine Impfung zur Verhinderung einer Krebserkrankung zur Verfügung.

In unseren Schulveranstaltungen wurde die HPV-Impfung seither ein wichtiges Thema. Viele Mädchen haben durch die Medienpräsenz davon gehört, aber nur wenige haben reproduzierbare Zusammenhänge verstanden. Durchgängig ist eine große prinzipielle Impfbereitschaft zu spüren, das Verständnis aber ist zu lückenhaft, als dass Mädchen und auch deren Mütter sich diese Entscheidung ohne vertiefte Information zutrauen.

Als Ärztinnen stehen wir hinter der Empfehlung zur HPV – Impfung in dem Sinne, dass wir unseren Auftrag darin sehen, die HPV – Impfung generell empfehlend zu thematisieren. Dies geschieht mit dem Hinweis, dass eine individuelle Entscheidung zusammen mit einem Erziehungsberechtigten und dem impfenden Arzt getroffen werden sollte. Mit unseren Gesprächen mit Mädchen in Schulen möchten wir erreichen, dass Sexualität nicht schon auf der Wissensebene scheitert und dass Mädchen Partnerinnen im medizinischen Entscheidungsprozess sein können. Es ist uns dabei aber sehr wichtig, dass sich Mädchen trotz des Wissens um diese „Nebenwirkungen“ der Liebe ihren positiven und lebensbejahenden Zugang zur Sexualität bewahren können.

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